Ensemble Da Camera Freiburg

«Claire Garde ist eine Musikerin mit Herz und Seele! Neben der großartigen Musikalität und Vielseitigkeit – sowohl in der historischen als auch in der modernen Musik fühlt sie sich zu Hause – und der Professionalität, ist sie auch ein sehr offener und liebevoller Mensch. Es ist für mich eine Bereicherung mit so einer Musikerin zusammen musizieren zu dürfen!»

Gevorg Gharabekyan, Dirigent des Itempi Kammerorchesters Basel
 

2007 gründeten Claire Garde und Stephanie Gurga das Ensemble Da Camera Freiburg, ein Instrumentalensemble in variablen Besetzungen, das mit viel Energie und Authentizität ein breites musikalisches Repertoire beherrscht, vom Barock bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese besondere Fähigkeit ermöglicht es dem Ensemble Da Camera Freiburg, die Zuhörer auf eine musikalische Reise mitzunehmen, bei der sich Expressivität und kühne Virtuosität begegnen. Ihre kommunikative Herzlichkeit mündet in tiefer Musikalität, zum größten Vergnügen des Publikums. Das Ensemble Da Camera Freiburg tritt auf verschiedenen Festivals in Frankreich, in der Schweiz und in Deutschland auf.

Musiker

Elena Abbati (Geige), Claire Garde (Flöte / Piccolo), Valentina Giusti (Geige), Anne-Françoise Guézingar (Bratsche), Stephanie Gurga (Klavier / Cembalo), Charlotte Mercier (Geige), Alejandro Oloriz (Cello), Giulio Padoin (Cello), Pablo Salva Peralta (Bratsche)

Da Camera Baroque

Das Ensemble Da Camera Freiburg spielt ein Programm aus Ouvertüren und Konzerten auf historischen Instrumenten aus dem Barock. Die h-Moll Suite BWV 1067 von J.S Bach ist eine Folge von Tänzen, bei der die Querflöte die Solorolle übernimmt, unterstützt von einem Streichorchester und einem Basso Continuo. Das Publikum ist danach eingeladen, mit dem Concerto in G Dur von J.J. Quantz, Hofflötist des Königs Friedrich II von Preußen, eine musikalische Reise an den Hof von Potsdam zu machen. J.J. Quantz organisierte dort die königlichen Konzerte und engagierte alsbald C.P.E. Bach, virtuoser Cembalist und zweiter Sohn des großen Kantors von Leipzig. So findet natürlich auch das Concerto in d moll von C.P.E. Bach seinen Platz in diesem musikalischen Abend.

Quatuor Da Camera

 

Entstanden ist das Quartett aus der Begegnung leidenschaftlicher und vielseitiger Musiker, die sich freuen, dem Publikum ein Kammermusik-Programm für Flöte und drei Streicher zu bieten. Das Quatuor Da Camera interpretiert ein kontrastreiches Programm mehr oder weniger bekannter Werke aus unterschiedlichen Epochen.

Zum 250. Geburtstag von L.van Beethoven (1770-1827) spielen sie die Serenade opus 25. Diese Suite in sechs Sätzen ist ein kreatives Meisterwerk. Indem er den Cello-Part auslässt, um die oberen Stimmen zu unterstützen, gibt Beethoven dem Stück mit viel Feingefühl eine besondere Farbe. Dies hört man besonders im Finale Allegro vivace disinvolto. Außerdem spielt das Quatuor Da Camera das Trio opus 40 von Roussel, einem französischen Komponisten, der an der Schola Cantorum Paris ausgebildet wurde. Sein Stil ist von der musikalischen Tradition des Neoklassizismus und der Spätromantik beeinflusst. Dieses Trio zeigt hohe Virtuosität in den Stimmen des Cellos und der Bratsche, wo Rhythmen und überraschende Harmonien manchmal an Jazz erinnern.

Schließlich endet dieser musikalische Abend mit dem berühmten Quartett in D Dur von Mozart, ein unverzichtbares Stück des Repertoires für Flöte und drei Streicher.